Technische Analyse Portal
Was ist das Technische-Analyse-Portal und wie Sie davon profitieren?
Das Portal für den technischen Analysten.
In einem umfangreichenreichen Nachschlagewerk werden sämtliche Grundlagen wie die Dow Theorie, Charttypen, Trendfolgeindikatoren und vieles mehr rund um die technische Analyse anschaulich dargestellt und auf den Punkt gebracht. Auch ein ausführliches Glossar lässt Begriffe wie Candlestick Chart, Euro Stoxx Indizies, Fibonacci Zahlen oder einfach nur Aktienanleihe nicht ungeklärt. Alles was an Begriffen unklar scheint, wird hier in einfachen Erklärungen zu finden sein. So kann jedermann erfolgreich an der Börse aktiv tätig werden oder lediglich nur sein Wissen vertiefen. Eine hervorragende und unabhängige Informationsquelle, auf die niemand verzichten sollte.
Erstklassige Redakteure mit erstklassigen Diensten.
Komptetente und erstklassige Redakteure aus den Bereichen technische Analyse stellen sich ausführlich vor und erzählen ihre Erfolgsgeschichte. Sie geben Ihnen Tipps wie Sie zu erstklassigen Anlagemöglichkeiten kommen und lassen Sie dort an ihren erfolgreichen Anlegestrategien teilhaben. Hier im TA-Portal haben Sie die Möglichkeit sich erste Informationen von verschiedenen Diensten zu Themen wie Devisen, Trendfolge oder auch Targetmethode zu verschaffen. Zu jedem dieser TOP 5 Dienste liegen Leseproben sowie Lesermeinungen für Sie bereit. Nur hier geben Redakteure wie Michael Proffe, Ph.D Hans Weigl, Andreas Wolf und einige mehr vorab einen Ausblick in ihre Arbeit.
Aktuelles
Jetzt alles verkaufen?

- Jürgen Nowacki
von Jürgen Nowacki (29.10.09)
Jetzt scheint sie zu kommen, die lang ersehnte Korrektur. Andre Kostolany sagte einmal, dass die Börse wie ein Hund sei und seinemHerrchen entweder weit voraus oder weit hinterher liefe. Nur selten hielte das Tier Schritt und genauso selten käme es vor, dass der Markt seine Wertpapiere fair bewerte.
Mal abgesehen davon, dass aus einer Korrektur auch Schlimmeres entstehen kann, sollte das Argument der Liquidität als treibende Kraft nicht vergessen werden. In den USA, so ermittelte die Fondsindustrie, habe das Vermögen, das in Geldmarktfonds geparkt sei, um 1,6 Billionen US-Dollar auf 3,3 Billionen US-Dollar zugenommen. Die Verzinsung in geldmarktnahen Produkten ist allerdings dermaßen schlecht, dass es dringend geboten erscheint über dividendenstarke Aktien nachzudenken, deren Geschäftsmodell als stabil und nachhaltig wertorientiert gilt. Am 23.10. notiert beispielsweise die Dividendenrendite von DuPont bei 4,94 Prozent und das Pharmaunternehmen Pfizer bringt es auf 3,71 Prozent, um nur zwei Beispiele zu nennen. Wer sich auf der Plattform von Morningstarfonds.de über Geldmarktfonds informieren möchte, wird feststellen, dass von 108 Fonds in diesem Jahr nur 9 mehr als 2 Prozent Rendite erwirtschaftet haben. Der Gedanke, dass sich zumindest ein Teil des liquiden Vermögens demnächst seinen Weg in Richtung dividendenstarke Aktien suchen könnte, ist naheliegend.
Mit anderen Worten, eine schlechte Verzinsung war schon immer der stärkste Kurstreiber und eine Korrektur könnte schneller beendet sein, als es den abwartenden Marktteilnehmern Recht sein könnte. Natürlich sind Aktien, wenn sie am KGV, dem Kurs-Gewinn-Verhältnis gemessen werden, zu teuer. Aber am Ende einer Rezession ist das ein ganz normaler Vorgang und häufig ist zu beobachten, dass mit der wirtschaftlichen Erholung das KGV fällt, obwohl die Kurse steigen. Somit ist es kein Wunder, wenn Kostolanys Hund an der Leine zieht und immer öfter vorneweg läuft. Und um die Frage zu beantworten, ob ich jetzt alles verkaufen würde, kann ich nur sagen: „es kommt darauf an". Wenn ich zum Beispiel Liquidität brauche, um mich für die nächste Aufwärtswelle zu positionieren, ja, dann würde ich verkaufen. Zumindest aber sollte das Depot Wertpapiere beinhalten, die auch laufen, wenn die Märkte steigen. Der richtige Zeitpunkt zum Bereinigen der Depots ist jetzt.
Von Wachstum ist derzeit jedoch wenig zu spüren

- Henrik Voigt
von Henrik Voigt (18.08.09)
Nun ist dieser Umstand an sich natürlich sehr erfreulich. Allerdings ist draußen vor der Haustür nicht viel von dem Wachstum zu sehen. Ist ja eigentlich auch kein Wunder, wenn man sich die Daten in ihrer Gesamtheit ansieht. Die Groß- und Einzelhandelsumsätze fallen wieder stärker ebenso wie das Verbrauchervertrauen (USA). Der Konsum ist die Achillesferse einer wirtschaftlichen Stabilisierung ist. Und genau diese Daten trüben sich in den letzten Wochen wieder ein.
Viele Unternehmen wiesen im abgelaufenen Quartal zudem zwar höhere Gewinne aus, was die Börsen mit Kurssteigerungen bejubelten. Allerdings wurden diese Gewinnsteigerungen überwiegend durch Kosteneinsparungen (u.a. durch Personalabbau) erzielt, während die Umsätze munter weiter fielen. Nun kann ein Unternehmen seine Gewinne auf diese Art und Weise allerdings nicht ewig weiter steigern. Ziehen die Umsätze nicht bald an, wird es stärkere Gewinneinbrüche geben, ohne
dass dann noch weiterer Spielraum zum Gegensteuern vorhanden ist.
Das Ende der Rezession oder nur ein Strohfeuer?
von Jürgen Nowacki (13.08.09)
Politiker und Wirtschaftsexperten verunsichern Investoren und Anleger, wenn sie sich, wie im Moment, uneinig darüber sind, ob die Rezession vorüber ist oder nicht. Teilweise erleben wir sehr unterschiedliche Positionen der Fachleute und jede Seite bringt für sich genommen gute Argumente für die eine oder andere Meinung vor.
Wir aber können nicht warten, bis diese Diskussion beendet ist, und müssen heute entscheiden, denn wer den Einstieg verpasst, bezahlt zu einem späteren Zeitpunkt hohe Risikoprämien für sein Engagement. Der untere Chart „US-Arbeitslosenquote" könnte vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen.

Aufwertung des Euro zu den wichtigsten Währungen intakt!
von Jürgen Nowacki (13.08.09)
Der Euro wertet im Vergleich zu den wichtigsten anderen Währungen weiter auf. Zwar haben die Aufwärts be wegungen zuletzt an Dynamik verloren und sind teilweise unspektakulär geworden, der Trend aber bleibt intakt. Am auffälligsten ist dies gegenüber dem USDollar, aber auch zum Yen bleibt die Aufwertungstendenz bestehen, wie sich an der 40-Tage-Linie im Chart zeigt. Eine Sondersituation ergibt sich nach der außergewöhnlich scharfen Euro-Aufwertung im britischen Pfund zum Ende des Vorjahres. Hier korrigierte der Euro, konnte sich nun aber wieder stabilisieren.
Fundamental drängt sich in den vergangenen Monaten immer mehr die Frage auf, ob der Dollar seine Stellung als Welt-Leitwährung verlieren wird - eventuell gegen einen Währungskorb mit einem starken Euro. Diese Diskussion, die vor allem von China forciert wird, zeigt sich auch im Chartbild Euro-US-Dollar.

Seit ihrem März-Tief bei 1,245 Dollar je Euro läuft die Gemeinschaftswährung in einem stabilen Aufwärtstrend nach oben (blaue Trendlinie). Dabei konnte der Euro in seiner Aufwärtsbewegung der vergangenen Monate zwischen 1,375 und 1,400 Dollar solide Unterstützungen (grüne Linien) hinterlassen, die aus technischer Sicht zunächst nicht unterschritten werden sollten, zumal auch die Aufwärtstrendlinie aktuell erfolgreich getestet wurde. Nach oben ist bei einer erneuten Aufwärtsbewegung allerdings auch schnell Widerstand bei 1,431 bis 1,4445 Dollar (rote Linien) zu erwarten. Werden diese Hürden übersprungen, dürfte unmittelbar das Zwischenhoch bei 1,4717 Dollar angestrebt werden. Dann erscheinen auch Kurse von 1,54 Dollar je Euro und dann die 1,60-Dollar-Marke schnell wieder in Reichweite.
Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit über die Börse und das Trading

- René Wolfram
von René Wolfram (07.05.09)
Als weniger erfahrener Privatanleger hat man es weiß Gott nicht leicht. Auf der einen Seite bekommt man von den Medien in solchen Börsenphasen eingeredet, dass die Welt untergehen wird. Ihre Hausbanken werden die allgemeine Angst und Verunsicherung dazu nutzen, Ihnen irgendwelche „Garantie-Produkte" aufzuschwätzen, deren Sicherheit trügerisch und mitunter gar nicht gewährleistet ist.
Und dann ist da auf der anderen Seite die Finanzindustrie, die alles stets rosarot malt und Ihnen suggeriert, dass Sie an der Börse über kurz oder lang nur gewinnen können. Gerne wird von neuen Booms und herausragenden Chancen in Krisenzeiten gesprochen.
Was kann man noch glauben?
Die Realität stellt sich dann letztlich ganz anders dar. Ein Jahrhundertboom heißt nach meinem Kenntnisstand deshalb so, weil er sehr selten in diesem Maße vorkommt - genau genommen alle 100 Jahre einmal. Wenn Ihnen also jemand bei jedem auch noch so kleinen Absturz des Marktes erzählt, es stehe ein gigantischer Boom bevor, dann handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um einen guten Verkäufer, aber wohl kaum um einen guten Trader. Seien Sie nicht pessimistisch, aber bitte realistisch.
Wenn Ihnen ein Dasein als Anleger skizziert wird, in dem Sie binnen kürzester Zeit gigantische Gewinne erzielen und bei dem Sie mit Verlusten nichts zu tun haben sollen, dann werden Sie umso kritischer.
Erfolgreiche Trader sind Realisten
Ich bin nach nunmehr 12 Jahren praktischer Erfahrung an der Börse überzeugt davon, dass jeder das Traden erlernen und dauerhaft damit gutes Geld verdienen kann. Warum das aber nur etwa 10% der aktiven Anleger gelingt, liegt unter anderem an der völlig überzogenen Erwartungshaltung. Ich hatte das Glück, sehr erfolgreiche Trader persönlich kennenlernen zu dürfen.
Jeder hat einen anderen Ansatz und es gibt tausend Wege, profitabel in den Märkten zu agieren. Doch eines haben alle erfolgreichen Trader gemeinsam: Sie sind gemessen an ihrem Status und ihrem Einkommen ausgesprochen bescheidene Menschen. Sie handeln im Gegensatz zu vielen in der Finanzbranche tätigen Leuten mit ihrem eigenen Geld in den Märkten und wissen deshalb, dass selbst mit den besten Strategien Verluste unausweichlich sind.
Larry Williams sagte einmal in einem Seminar: „Die meisten Trader wollen sich nicht mit ihren Verlusten auseinandersetzen, deshalb werden sie auch ihre Fehler immer wiederholen".
Die Jagd nach dem ultimativen Trade
Ich habe selbst so ziemlich jede Phase, die ein Trader durchleben kann, mitgemacht. Natürlich gab auch ich mich am Anfang meiner Börsenkarriere der Illusion hin, eine unbekannte Aktie zu kaufen und DIE neue Microsoft gefunden zu haben. Das Problem dabei war: Ich war so von dem Gedanken besessen, dass ich alle überlebensnotwendigen Regeln über Bord warf und irgendwann feststellte, dass ich riesige Verlust-Positionen im Depot hatte, weil ich der Illusion nachrannte, mit einer einzigen Aktie den ultimativen Trade machen zu können.
Die Wirklichkeit schaut anders aus. Richtig ist, dass man in Trendphasen Geld verdient und es das Bestreben sein sollte, eine Position, wenn sie denn läuft, möglichst lange zu halten. Die Betonung liegt hierbei auf „wenn". Unsere Aufgabe ist es, unser Kapital zu schützen und Verluste im überschaubaren Rahmen zu halten. Wir müssen prüfen, ob die Kriterien für einen Trade gegeben sind, und schließlich handeln, wenn dem so ist. Dabei müssen wir stets diszipliniert bleiben und dürfen nicht zögern, eine Verlust-Position zu schließen, wenn es unsere Strategie verlangt.
Kleinvieh macht auch Mist
In der Realität stellt es sich so dar, dass man als Trader höchstens durch Zufall mal einen Tenbagger erwischt und ansonsten durch viele unspektakuläre Trades sein Kapital sukzessive aufstockt. Immer wieder realisieren unerfahrene Trader aber nach einer Serie von Verlusten einen Gewinn-Trade ohne ersichtlichen Grund verfrüht. „Ich muss ja auch mal einen Gewinn realisieren", heißt es dann häufig. Und das ist dann wieder eine rein emotional getriebene Entscheidung. Wenn man fundierte und nachweislich funktionierende Strategien zur Grundlage seiner Anlageentscheidungen macht, dann entscheidet nur der Faktor Zeit über Erfolg oder Misserfolg. Wer eine Strategie haargenau so umsetzt, wie sie ursprünglich gedacht war, der kommt kaum umhin, auf lange Sicht Geld zu verdienen. Wenn Sie aber einzelne Trades auslassen, weil es zuvor eine kleine Serie von Minus-Trades gegeben hat, wenn Sie vorzeitig Gewinne realisieren, nur um Ihr Ego aufzupolieren, dann werden Sie sich und Ihre Performance auf mittlere bis lange Sicht nicht weiterentwickeln.