Trend-Intensitäts-Indikatoren
Da Oszillatoren in der Regel nur in trendlosen Märkten, Trendfolger nur in Trendmärkten arbeiten, muss zunächst einmal festgestellt werden, ob ein Trend vorliegt. Dies kann mithilfe der Trend-Intensitäts-Indikatoren ermittelt werden. Wenn Sie so festgestellt haben, in welcher Situation sich der Markt befindet, können Sie die richtige Indikatorart wählen.
Beispiel: 1. Umsatzindikatoren
Eine Kursbewegung ohne die Umsätze zu beurteilen, ist recht schwierig, da in engen Märkten schon mit wenigen Stücken große Kurssprünge provoziert werden können. Von daher sind auf Basis der Umsätze bzw. unter Zuhilfenahme der Umsätze einige Indikatoren definiert worden, die auf Besonderheiten in der Umsatzentwicklung hinweisen oder Trends bei den Umsätzen aufzeigen.
2. Volatilitäts-Indikatoren
Die Volatilität misst die Schwankungsbreite der Kurse. Über die Richtung der Kurse gibt sie dagegen keinen Hinweis. Über Volatilitäts-Indikatoren wird generell der Trend der Volatilität gemessen; sie geben also Aufschluss darüber, ob die Beweglichkeit der Kurse tendenziell steigt oder fällt. Eigenständige Ergebnisse liefern diese Indikatoren normalerweise nicht, interessant sind sie jedoch gerade bei der Beurteilung von Derivaten (Optionen und Optionsscheine), da hier die Volatilität eine große Rolle spielt.
Alle hier vorgestellten Indikator-Arten haben ihre Berechtigung und natürlich auch ihren Sinn. Wann Sie aber welchen Indikator mit welcher Einstellung anwenden, sollten Sie erst nach einigen Tests und fiktiven Käufen und Verkäufen entscheiden – sonst zahlen Sie unter Umständen teures Lehrgeld.
So nutzen Sie Indikatoren
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