Trendlinien: The trend is your friend

Ein Trend entfaltet sich oft entlang einer geraden Linie. Mit gewisser Wahrscheinlichkeit folgen die Aktienkurse diesem einmal eingeschlagenen Trend, der durch die Richtung (Steigung), die Stärke (Steigungsgrad) und Umkehrpunkte definiert ist. Man unterscheidet Aufwärtstrendlinie, Abwärtstrendlinie und Trendkanal.

Eine Aufwärtstrendlinie entsteht durch die Verbindung von 2 hintereinander liegenden Tiefpunkten (Minima). Der Aufwärtstrend hält an, solange die Kurse der Aufwärtstrendlinie folgen. Der Trend wird gebrochen, wenn die Kurse die Aufwärtstrendlinie nachhaltig nach unten durchstoßen (Filter 2 bis 3%). Den Filter von 2 bis 3% setzen Sie deshalb, um nicht auf kurzfristige Fehlsignale hereinzufallen. Ist aber eine Aktie 2 bis 3% unter dem Abwärtstrend, sollte man verkaufen!

Eine Abwärtstrendlinie entsteht durch die Verbindung von 2 Höchstpunkten (Maxima). Der Abwärtstrend hält an, solange die Kurse der Abwärtstrendlinie folgen. Der Trend wird gebrochen, wenn die Kurse die Abwärtstrendlinie nachhaltig nach oben durchstoßen (Filter 2 bis 3%).

Beim Trendkanal bewegen sich die Kurse entlang einer Trendlinie, deren kurzfristige Auf- und Abwärtsbewegungen sich innerhalb einer bestimmten Bandbreite abspielen. Diese Schwankungsbreite ermöglicht es, eine Parallele zur Trendlinie zu ziehen, wodurch ein Trendkanal entsteht. Der Trendkanal wird durch die innere und äußere Trendlinie definiert.