Geht der Dollar nun schwach weiter?

Dr. Markus Schoor zum Dollar-Trend.

Hierzu ein Zitat zu dem von mir sehr geschätzten Norbert Walter, dem Chefökonom der Deutschen Bank und Freidenker:

„Für die nächsten drei bis fünf Jahre stimme ich der These (dass der Dollar gegen Euro und Schweizer Franken nur verlieren könne) zu. .... aber für die Dekaden danach, würde ich das als Unsinn bezeichnen. Die US-Wirtschaft ist weiterhin die dynamischste unter den „alten" Volkswirtschaften, und dies aus zwei Gründen: Amerika vermehrt sich, bleibt jung, und es hat ein erfolgversprechendes Wirtschaftssystem. Die Amerikaner haben das für Anreize und zügigen Strukturwandel am besten geeignete System. Deshalb zieht das Land auch die Mobilen und Kreativen aus allen anderen Teilen der Welt an. Daher bin ich mittel- und langfristig ein Dollar-Bulle." Norbert Walter, zum Dollar (aus der Zeitschrift „stocks", Ausgabe 14 -29.06.2007)(norbert-walter.de)

Meine Dollarprognose ist sogar noch bullisher: Ich glaube, dass die nächste Technikwelle anrollt, die wiederum von Amerika kommen wird, und dass im Zuge dieser neuen Welle technischer Innovationen der Dollar zunächst wieder relativ stabil ist und dann sogar steigt.

Wenn Sie jetzt ebenso ungläubig schmunzeln, wie ich 1990, als man mir den Prototyp eines Handys zeigte, dann ist das normal für jede neue Technikwelle - aber schalten Sie bitte sofort Ihr Navi ab und wundern sich auch nicht mehr, warum die CD Läden immer rarer werden, und kaufen Sie bitte keine Solarzellen, um Ihren Rasenmäher aufzuladen oder Ihren Garten zu beleuchten......

In diesen Tagen der Marktschwäche sage ich Ihnen: bauen Sie erste Postionen im Technologiebereich auf und geben Sie Ihnen drei Jahre Zeit.

Halten Sie die Finanzkrise für ausgestanden?
Ja
Nein
weiß nicht